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Werkstattwagen kaufen – Was beachten?

Egal wo man heute hinschaut – die Produktauswahl ist riesengroß.

So auch bei den Werkstattwagen. Einerseits ist diese Vielfalt zwar sehr schön, da man so seinen Werkstattwagen perfekt an die eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen anpassen kann. Andererseits ist die große Auswahl an verschiedenen Modellen, Herstellern, Größen, Ausführungen etc. auch etwas belastend, da man schlichtweg überfordert ist.

Dieser Artikel soll dir daher bei der Auswahl des „richtigen“ Werkstattwagens helfen und dir durch die folgenden 6 Fragestellungen unter die Arme greifen.

Den „richtigen“ Werkstattwagen kaufen

Im Folgenden findest du 6 Fragestellungen, die du dir vor dem Kauf eines Werkstattwagens stellen solltest, um einen Fehlkauf zu vermeiden.

  • Leer oder mit Werkzeug?
    Zunächst einmal gilt es zu entscheiden, ob du einen leeren Werkstattwagen oder einen mit Werkzeug kaufen möchtest. Entscheidest du dich für ein Komplett-Set, hast du den Vorteil, dass du dir um die Details der einzelnen Werkzeuge keine Gedanken machen musst. Meist sind alle Werkzeuge die zur Grundausstattung gehören enthalten und man kommt in der Regel auch etwas günstiger weg. Möchtest du den Wagen sehr individuell ausstatten (weil du ihn für eine besondere Art Arbeite benötigt, oder weil du schon Einiges an Werkzeug da hast), empfiehlt sich ein leeres Modell. Dieses kannst du dann so bestücken, wie es für dich am idealsten ist.
  • Für welchen Zweck?
    Die gängigste Form von Werkstattwagen sind die KFZ-Modelle. Sie eignen sich aber natürlich auch für viele andere Arbeiten. Es gibt jedoch noch ein paar andere Modelle, wie z.B. spezielle Werkstattwagen für Lackierer, Tischler oder Elektriker. Je nachdem für welchen Zweck du deinen Werkstattwagen verwenden möchtest, ist natürlich auch das Werkzeug ein anderes. Bei den meisten Komplett-Sets handelt es sich aber um Universal-Werkstattwagen, die mit der Grundausstattung an Werkzeugen bestückt sind. Sie eignen sich somit für eine Vielzahl an Arbeiten.
  • Wie groß soll/darf er sein?
    5 Fächer, 6 Fächer, 7 Fächer? Oder mehr? 168-teilig? 596-teilig oder 1121-teilig? Das hängt natürlich wieder von den eigenen Bedürfnissen und Vorhaben ab. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass ein Werkstattwagen eigentlich nie groß genug sein kann. Mit Zunahme der Zeit wächst auch immer die Anzahl der Werkzeuge. Klar, die wollen irgendwo verstaut sein. Bedenken sollte man jedoch, dass man mit Zunahme der Größe auch immer unflexibler wird, wenn man den Werkstattwagen einmal von Werkstatt A nach Werkstatt B bringen möchte.
  • Welcher Hersteller?
    Hier kann mich sich natürlich wieder streiten, wenn es darum geht, welcher Hersteller der Beste ist. 🙂 Meines Erachtens hat jeder sein Vor- und Nachteile. Klar, gibt es Hersteller die sich eher an Profis und andere, die sich eher an Heimwerker richten. Eine klare Abgrenzung ist hier aber sehr schwer. Wobei wir auch schon beim nächsten Punkt wären – Heimwerker oder Profi:
  • Heim- oder gewerblicher Einsatz?
    Nicht unwesentlich ist auch die Frage nach Heimwerker oder Profi. So muss ein Heimwerker, der seinen Werkstattwagen nur gelegentlich nutzt nicht 1.000 Euro oder mehr ausgeben. Genauso sollte der Profi, der den Wagen im harten Dauereinsatz hat, nicht ausschließlich auf den Preis schauen. Investiert man hingegen in Qualität und Langlebigkeit, hat man in der Regel länger etwas von dem Wagen und auch von dem Werkzeug.
  • Qualität oder Preis?
    Der letzte Punkt hängt mit dem gerade erwähnten zusammen. Beim Preis und der Qualität gibt es nämlich erhebliche Unterschiede (siehe: Was kostet ein Werkstattwagen?). Greift man etwas tiefer in die Tasche und investiert den einen oder anderen Euro mehr, ist das Werkzeug (neben der schieren Menge/Anzahl) in aller Regel auch qualitativ hochwertiger. Der Wagen ist massiver gebaut. Die Räder sind robuster und langlebiger. Ist der Preis hingegen das einige Auswahlkriterium, riskiert man auch immer einen Fehlkauf.

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Fazit

Einen Werkzeugwagen zu kaufen, ist heute kein Problem mehr. Aber sich den „richtigen“ Werkstattwagen anzuschaffen, ist schon etwas schwieriger. Aufgrund der großen Auswahl ist man meist einfach überfordert.

Unsere obigen 6 Fragen sollen daher kleine Gedankenstützen sein, dich vor einem Fehlkauf zu bewahren. Und jetzt – fröhliches Einkaufen! 🙂

P.s. Eine gute Alternative zum Werkstattwagen kann auch ein klassischer Werkzeugschrank sein. Dieser ist zwar nicht mobil, doch bietet er in aller Regel deutlich mehr Platz. Auf dein-werkzeugschrank.com findest du zahlreiche Angebote und Tipps.


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